So dumm kann man gar nicht denken,
wie's manchmal kommt…

Unsere Jugendfahrt nach Karlshagen

von  M a r t i n,  A n n e,  E l k e,  J o h a n n e s,  M a r t i n

zur Fotosession

» Unglaublich aber wahr: Unsere erste Jugendfahrt begann und sogar Christine kam pünktlich zu unserem Treffpunkt am Ostbahnhof! Vollgepackt mit tollen Sachen (Schlafsäcke, Isomatten, zahlreiche Taschen, etc.) quetschten wir uns in den überfüllten Zug, während es sich die anderen von uns schon im - obwohl mit "Schwiegermuttersarg" ausgerüstet- hoffnungslos überladenen Auto bequem gemacht hatten und Richtung Ostsee rollten oder standen. Nach einer mehr oder weniger angenehmen Fahrt und unterhaltsamen Spielchen wie z.B. "Ich gehe zu Kaufhof und kaufe …" (eine abgewandelte Form von "Ich packe meinen Koffer"), erreichten wir endlich (halb verhungert) Karlshagen, einen idyllischen Ferienort auf der Insel Usedom.

» Mit dem Betreten des Campingplatzes wurden unsere letzten Hoffnungen zerstört: Es waren weder die Zelte aufgebaut, noch war eine baldige Inbetriebnahme des Grills in Aussicht, da unser Vorauskommando (Daniel und Tilo) an der Rezeption gescheitert war. :-(

» Nun gut, wäre Christine am richtigen Treffpunkt erschienen, hätte der morgendliche Einkauf auch eine Stunde eher, pünktlich um 8 Uhr, stattfinden können und die beiden Packkünstler (aufs Auto bezogen) wären entsprechend eher da gewesen. Na ja, aber nach zwei Stunden waren schließlich auch die letzten Autofahrer da, die Zelte waren aufgebaut, die SC Humboldt-Uni Flagge war gehisst worden und Daniels Begrüßungsrede war überstanden. Nun konnte endlich am Strand gegrillt werden!
Nachdem wir Elkes Geburtstag ausgiebig gefeiert hatten, wurde Tilos Zelt mitten in der Nacht aufgrund eines Missgeschicks seitens seines Zeltkollegen Mathias umgestellt, woraufhin sich Tilo einen Kaffee kochte, den er dann in seinem Zelt verteilte. Aber alles kein Problem: Die Fahrtleitung bereinigte alles und es blieben ihr ja immerhin noch zwei Stunden zum Ausschlafen.

» Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück (sogar mit warmen Brötchen) runter an den Strand, wo wir in der Sonne brutzelten, uns in der angenehm kühlen Ostsee (17°C) erfrischten und Volleyball bis zum Umfallen spielten. Unser luxuriöses Abendbrot: die Reste von Nadjas überaus leckerem Nudelsalat, warme Wiener und selbstkreierte Getränke-/Sandwichmischungen (Nutella-Ketschup-Kartoffelsalat-Gurke-Toast und ähnliches). Danach brachen wir in kleinere Grüppchen zu längeren Strandspaziergängen auf, spielten diverse 'Unterhaltungsspiele', kämpften uns durch die gruseligen Wälder um Karlshagen und übernachteten zum Teil ( 4 Kerle und ein Mädel :-) ) am Strand, was allerdings nicht so ganz erfreulich endete, da wir am nächsten Morgen Bekanntschaft mit einem Hammer machen mussten (keine weiteren Details …).

» Unter schwerer körperlicher Anstrengung (Joggen) war die Brötchenversorgung für den zweiten Morgen gesichert worden und es konnte (endlich), nach einer bewegenden, zum Nachdenken anregenden Rede von Daniel, unter der noch immer im Wind wehenden Vereinsflagge, gefrühstückt werden. Nun ging es los zur Schnitzeljagd, die uns über verwirrende Waldpfade an den Strand führte. Dort freuten wir uns über Berge von Gummibärchen (unsere Belohnung :-) ) und eine abenteuerliche Bananenbootfahrt (natürlich auch als Belohnung *ggg*).
Anschließend wurden "Bayern"-Fans, Daniel Kübelböck und die AAH im Sand vergraben (Liegen sie noch heute da???). Ein kleiner Mittagssnack auf dem Zeltplatz brachte uns wieder zu Kräften. Nun wurde entweder Skat gespielt oder ein kleiner Spaziergang (7 km) nach Zinnowitz gemacht, der schon überaus gruselig begann: Angelockt von einer harmlosen Blindschleiche musste Elke Bekanntschaft mit einem Killerspatzen machen!

»  Kurz genossen wir die herrliche Aussicht von der Seebrücke, dann machten wir uns joggend bzw. am Strand entlang wandernd auf den Heimweg. Christine und Mathias, unsere Chefköche (zumindest für diesen Tag), zauberten uns ein leckeres Spagetti-Dinner, während sich langsam ein Unwetter zusammenbraute und unsere Hoffnungen auf einen regenfreien Abend schrumpfen ließ. Elke und Anne ließen sich trotzdem nicht abschrecken und machten sich auf die Bunkersuche, die anderen quatschten und hatten ihren Spaß … Abschließend saßen wir alle zusammengekuschelt unter einer als Regenschutz provisorisch aufgehängten Plane und vergnügten uns mit Apfelringen.

»  Unser Abreisetag: Ein viel zu frühes Aufstehen, gefolgt vom Restefrühstück, Zelte abbauen und einer halbwegs entspannten Zugfahrt, auf der wir entsetzt feststellen mussten, welche Auswirkungen M&Ms auf Anne haben (Armer Johannes!), aber so dumm kann man gar nicht denken, wie's manchmal kommt! :-)

»  Letztendlich sind wir (Andreas, Anne, Christina, Christine, Daniel, Elke, Johannes, Martin B., Martin F., Mathias, Nadja, Tilo und Tobias) uns alle einig, dass unsere Jugendfahrt uns viel gebracht hat: Neben einem neuen Vereinsmotto (siehe Überschrift) und einem Vereinssong ("The final countdown") auch jede Menge Spaß. Und außerdem haben wir uns alle ein bißchen besser kennen gelernt. Es bleibt zu hoffen, dass es bestimmt nicht die letzte Fahrt dieser Art gewesen sein wird?!

»  Abschließend noch mal vielen Dank an den/die Organisator/en und die Fahrtleitung, sowie an den Verein für die Übernahme der Campingplatzkosten!

M a r t i n,  A n n e,  E l k e,  J o h a n n e s,  M a r t i n



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aktualisiert am: 04.07.2003
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